Wittenberg

Betrugswarnung: Verbraucherzentralen schlagen Alarm – So schützen Sie sich!

Die Verbraucherzentrale warnt derzeit eindringlich Kunden der Targobank, ING und Advanzia Bank vor neuen Betrugsmaschen, die sich als besonders perfide erweisen. Nach den aktuellen Informationen von Chip befinden sich viele Bankkunden in der Gefahrenzone, da Betrüger versuchen, sich unrechtmäßig Zugang zu persönlichen Daten zu verschaffen.

Die Betrugsmaschen zielen darauf ab, den Druck auf die Kontoinhaber zu erhöhen, indem suggeriert wird, dass sie dringend handeln müssen, um den Zugriff auf ihre Konten nicht zu verlieren. Kunden der ING Bank berichten von gefälschten E-Mails, in denen sie aufgefordert werden, persönliche Angaben zu bestätigen, um eine angebliche Kontosperrung zu reaktivieren. Diese E-Mails enthalten oft einen externen Link zur Bestätigung der Daten, der als besonders gefährlich angesehen wird.

Betrugsversuche im Detail

Eine weitere Methode, die von Betrügern angewandt wird, betrifft eine gefälschte E-Mail im Namen der Targobank. Hier wird mit einer Frist von 48 Stunden Druck ausgeübt, um Benutzer dazu zu bringen, ihre Telefonnummern und Namen zu bestätigen. Auch die Advanzia Bank ist betroffen: In ihren E-Mails wird den Kunden mit Geldstrafen gedroht, wenn sie nicht zeitnah auf die Aufforderungen reagieren. Wer seine Kontodaten nicht über den Link in der E-Mail bestätigt, dem wird sogar eine Bearbeitungsgebühr von 59,90 Euro für eine postalische Lösung auferlegt.

Zusätzlich hat die Advanzia Bank eine Anfrage zur Online-Identitätsbestätigung an ihre Kunden versendet, in der mitgeteilt wird, dass die Nutzung von Diensten ab dem 2. Januar eingeschränkt werden könnte, wenn die Identifikation nicht erfolgt. Kunden müssen eine Referenznummer aus der E-Mail verwenden, um die Schritte zur Identifikation abzuschließen.

Die Risiken des Identitätsdiebstahls

Die Gefahr, die von solchen Betrugsversuchen ausgeht, wird durch die Informationen von Verbraucherzentrale weiter verstärkt. Identitätsdiebstahl wird oft genutzt, um kostspielige Abonnements, Nutzerkonten oder Waren im Internet abzuschließen, und die persönlichen Daten der Opfer werden dafür missbraucht. Häufig erfahren Betroffene erst durch Rechnungen oder Inkasso-Schreiben von den unrechtmäßig getätigten Bestellungen.

Die Bandbreite der Beispiele ist alarmierend: Kostenpflichtige Dienste wie Streaming-Plattformen oder sogar Online-Dating-Portale werden in fremdem Namen gebucht. Kriminelle benötigen lediglich Namen und Adressen, um schwerwiegende Schäden anzurichten. Geschädigte erleben oftmals den Schock, wenn sie Inkassoforderungen für Online-Bestellungen erhalten, die sie nie getätigt haben.

Um sich vor solchen Risiken zu schützen, rät die Verbraucherzentrale zur Verwendung starker Passwörter und zur Erkennung von Phishing-Versuchen. Bei Verdacht auf Identitätsdiebstahl sollte schnell gehandelt werden – eine Strafanzeige kann notwendig und der Kontakt zur Bank dringend erforderlich sein.

Statistische Auswertung

Beste Referenz
chip.de
Weitere Infos
biallo.de
Mehr dazu
verbraucherzentrale.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert