Anhalt-Bitterfeld

Herrenloser Rucksack am Bahnhof: Polizei warnt vor Gepäckdiebstählen!

Am 3. April 2025 um 14:23 Uhr informierte die Notfallleitstelle der Bahn die Bundespolizeiinspektion Magdeburg über einen herrenlosen Rucksack am Bahnhof in Bitterfeld. Die Einsatzkräfte machten sich umgehend mit Blaulicht und Martinshorn auf den Weg zum Ereignisort. Der Rucksack, der schwarz-gelb gefärbt war, befand sich auf einer Sitzbank auf Bahnsteig 4. Ähnlich wie in einem vorherigen Vorfall in Magdeburg, konnte er jedoch keiner Person zugeordnet werden und der Inhalt war für die Beamten nicht einsehbar.

Der Bereich um den Rucksack wurde von den Beamten abgesperrt. Eine Diensthundeführerin mit ihrer Sprengstoffspürhündin wurde schnell angefordert, um möglichen Gefahren vorzubeugen. Diese zeigte jedoch kein sprengstofftypisches Anzeigeverhalten, was zur Beruhigung der Reisenden beitrug. Schließlich wurde der Rucksack als ungefährlich eingestuft und geöffnet, wobei sich persönliche Gegenstände darin befanden, jedoch keine Hinweise auf einen möglichen Besitzer.

Folgen für Reisende

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Rucksack der Deutschen Bahn als Fundsache übergeben. Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang auf die Wichtigkeit der Aufsicht über Reisegepäck hin, insbesondere während der Osterferien, wenn das Reiseaufkommen in Sachsen-Anhalt steigt. Der Vorfall zeigt, dass die Sicherheit an Bahnhöfen höchste Priorität hat, da solche Ereignisse weitreichende Einschränkungen für andere Reisende und deren Angehörige zur Folge haben können.

Dieser Vorfall erinnert an einen ähnlichen Fall, der sich am 22. Mai 2023 in Magdeburg-Neustadt ereignete. Damals wurde die 3-S-Zentrale der Bahn um 12:30 Uhr über ein herrenloses Gepäckstück am Bahnsteig 1/2 informiert. Die Bundespolizei reagierte sofort, sperrte den Bereich und forderte ebenfalls einen Sprengstoffspürhund an. Der Entschärfungsdienst konnte keine Gefahr feststellen und das Gepäckstück wurde als Fundsache an die Bahngesellschaft übergeben. Die Folge waren erhebliche Verspätungen für 23 Züge, die insgesamt 143 Minuten in Anspruch nahmen.

Aufruf zur Vorsicht

Die Bundespolizei appelliert in beiden Fällen eindringlich an die Fahrgäste, ihr Reisegepäck ständig im Blick zu behalten. Ungenügende Aufsicht könnte nicht nur zu Polizeieinsätzen führen, sondern auch finanzielle Regressnahmen nach sich ziehen, wenn es zu Diebstählen kommt. Reisende sind daher gut beraten, aufmerksam zu sein und die Sicherheit ihrer persönlichen Gegenstände ernst zu nehmen.

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